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BEWERBUNG

Förderpreise für Literatur 2018

  1. Die Behörde für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg fördert Autorinnen und Autoren, die in Hamburg oder im Gebiet des Hamburger Verkehrsverbundes ihren ersten Wohnsitz und ihren Lebensmittelpunkt haben, mit sechs Arbeitsstipendien von je 6.000 Euro.

  2. Über die Vergabe der Stipendien entscheidet eine unabhängige fünfköpfige Jury in nicht öffentlicher Sitzung mit einfacher Mehrheit.

  3. Bewerbungen für die Förderpreise müssen bis zum 15. August 2018 per E-Mail bei der Behörde für Kultur und Medien, Literaturreferat / K 215, eingreicht werden. Es wird darauf hingewiesen, dass die Vergabe anonym durchgeführt wird, auf den Arbeitsproben darf der Name des Autors nicht erscheinen. Bewerber dürfen jeweils nur eine Bewerbung einreichenn. Die Bewerbungen müssen enthalten:

    1. den Bewerbungs- und den Registraturbogen, in denen eine Liste mit Kennwort, Namen, Adresse, sonstigen Kontaktdaten und kurzen bio- und (falls vorhanden) bibliographischen Angaben auszufüllen sind.
    2. literarische Arbeitsproben (als WORD, PDF, TXT-Datei). Die Arbeitsproben werden in der Behörde für Kultur und Medien ausgedruckt und ergänzt durch den Registraturbogen der Jury zugeleitet. Bitte beschränken Sie sich auf eine literarische Gattung:

    • bei Romanen eine Textmenge, die maximal circa 30 Manuskriptseiten (à 1.800 Zeichen) entspricht sowie ein Exposé des Gesamttextes.
    • bei Kurzprosa eine Textmenge, die maximal circa 30 Manuskriptseiten entspricht,
      mindestens aber einen abgeschlossenen Text
    • bei Lyrik mindestens 10 Gedichte
    • bei Theaterstücken, Hörspielen oder anderen literarischen Formen eine Textmenge, die maximal circa 30 Manuskriptseiten entspricht.


    Die eingereichten Arbeitsproben müssen in deutscher Sprache verfasst sein. In Hamburg lebende Autorinnen und Autoren, die in einer Fremdsprache schreiben, können mit Übersetzungen ihrer Arbeiten am Wettbewerb um die Förderpreise für Literatur teilnehmen. Damit die Anonymität gewährleistet bleibt, sind Doppelbewerbungen um einen Förderpreis für Literatur und für literarische Übersetzungen mit demselben Werk ausgeschlossen. Das gilt ausdrücklich auch dann, wenn es sich um verschiedene Auszüge aus einem abgeschlossenen Werk oder Werkzyklus handelt. Die eingereichten Arbeitsproben können aus unfertigen oder abgeschlossenen Werken stammen, die noch nicht bei einem anderen Wettbewerb ausgezeichnet und nicht veröffentlicht wurden. Das gilt auch für alle Formen digitaler Veröffentlichungen, ob im Internet oder als eBook.

  4. Die Behörde für Kultur und Medien Hamburg übernimmt keinerlei Haftung für die Einsendungen. Sie kann alle Einsendungen, von denen die „Hinweise zur Gestaltung der Arbeitsproben“ (nächste Seite) nicht eingehalten werden, vom Wettbewerb ausschließen.

  5. Frühere Preisträger dieses Wettbewerbes können sich erst vier Jahre nach Erhalt ihres Preises wieder beteiligen. Autoren, die insgesamt bereits drei Förderpreise erhalten haben, sind von der Bewerbung ausgeschlossen. Die Förderpreise für literarische Übersetzungen sind von dieser Regelung ausgenommen, sie können auch häufiger vergeben werden.

  6. Die eingereichten Manuskripte werden von den Herausgebern für eine Publikation im Hamburger Literaturjahrbuch „Ziegel“ geprüft. Nach Abschluss des Verfahrens werden sämtliche Manuskripte und alle persönlichen Daten gelöscht.